Kim Azas, der mit seiner Band „Alafia" seit 1992 in Deutschland auftritt, verbindet schon in seiner Besetzung moderne und afrikanische Elemente.
Neben Gitarre, Baß, Keyboard und Schlagzeug treten Gesang und Percussion mit den typisch afrikanischen Instrumenten in den Vordergrund. Hier fallen besonders die unterschiedlichen großen Kalebassen auf.
Kim Azas führt damit die Tradition der Wassermusik „Sihoun" fort, schafft aber darüber hinaus in der Synthese mit westlichen, modernen Instrumenten interessante neue Nuancen. Die große „Talking Drum" und die „Cowbell" sind besonders für Alafias „ African Reggae" prägend.
In den afrikanischen und englischen Texten des „African Reggae" von Kim Azas schwingt immer ein Stück Afrika mit, vor allem aber erzählen sie Lebensgeschichten und Erfahrungen. Ihr Thema: Unabhängigkeit und Befreiung, Stolz und eigene Identität, Eifersucht und Gewalt, Sehnsucht und Hoffnung, Mitmenschen und Umwelt.
Die Geschichte der Völker Afrikas lebt in ihren Liedern und Tänzen. Erfahrungen werden weitergegeben und Traditionen bewahrt; letztlich liegt hier die „Seele Afrikas".
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